Die Angst vor unserer Dunkelheit ist groß.

Als Frauen haben wir gelernt, dass es nicht gut aussieht und noch weniger gesellschaftsfähig ist, wenn wir unsere Traurigkeit, Wut, Melancholie oder die starke Kraft, die hinter diesen Gefühlen liegt, ausdrücken. Für die meisten Männer reicht es, und es ist für sie auch leichter, eine „kontrollierbare” Frau zu haben, die einschätzbar ist, denn das scheint den patriarchalischen Mann in seinem männlichen Ego nicht anzugreifen bzw. zu gefährden. Das ist leichter.

Nicht zu viele Fragen. Keine schweren Gefühle.

Leicht handhabbar, wie man(n) so schön sagt. Einschätzbar. Nicht zu viel. Damit es nicht außer Kontrolle gerät und alles in vorhersehbaren Bahnen abläuft. In der Beziehung, im Leben und auch im Bett.

Doch das Weibliche hat eine andere Natur.

Eine fluktuierende, unwiderstehliche, magnetische, wilde, nicht durchschaubare, immer unheimliche, zutiefst wandelbare und leidenschaftliche Kraft.

So wie die Mondin wechselt sie ihr Gesicht mindestens 30 Mal im Monat oder auch öfter am Tag. Eine Frau hat aufgrund ihrer zyklischen Natur, die ihr der Menstruationszyklus vorgibt, eine natürliche Nähe zu den Kreisläufen von Geburt und Tod, Licht und Dunkelheit, Tag und Nacht. Und damit auch die Kraft, ihren Schatten als ganz natürlich zu betrachten und als ihre eigene innere Heilerin jene Rituale und Self-Love-Practices zu finden, die ihr dabei helfen, ihre Schatten in den alchemistischen Hexenkessel zu werfen, sie zu umarmen und eine goldene Essenz daraus zu brauen. 

Die Dunkelheit ist ein natürliches Phänomen der Natur.

Sie gehört zum Leben wie das Licht, die Schönheit, die Liebe und die Freude.

Die Dunkelheit führt uns:

durch den Neumond

durch den Vollmond.

durch die Tage vor der Menstruation.

durch den Winter.

durch den Regen.

durch die Nacht.

tief hinein in die Erde.

in unser Unterbewusstsein, das 90 % unseres Lebens gestaltet.

hinein in das Dunkle in uns.

hinein in die Fesseln des Egos.

durch den Irrglauben der Identifikation mit Vergänglichem.

zu unseren Ängsten und Zweifeln.

Durch all das hindurch, hinein ins Licht und ins Leben.

Und, wenn du dir, liebe Zauberfrau, das bewusst machst, dann wirst du deine Energie nicht mehr ins Kämpfen stecken, sondern du wirst deine Reise zurück zu dir beginnen.

Ohne Kampf, stattdessen mit einem JA zu dir selbst!

Bist du denn nicht auch so müde vom vielen Kämpfen in deinem Leben?

Bist du es auch einfach leid, dafür zu kämpfen, dass man als Frau sein Recht bekommt, dass du dich rechtfertigen musst, für was auch immer, dass du gezwungen bist, dich immer wieder zu verteidigen und dass du dich immer wieder behaupten sollst?

 Mir ging es auch genauso und ich wollte endlich etwas in meinem Leben ändern, damit ich frei, selbstbestimmt und weniger aggressiv leben muss. Dieses Kämpfen für nichts und wieder nichts stand mir bis obenhin. Oft hatte ich das Gefühl, beinahe daran zu ersticken. Ich war regelrecht „fertig“ davon. Und zwar körperlich und emotional. Ich war und bin müde davon, immer stark sein zu müssen.

Ich bin es leid, mir ein mühseliges Lächeln ins Gesicht zaubern zu müssen, damit mein Umfeld jeden Tag denkt: „Wow, was für eine starke Frau!“, und ich habe keine Lust mehr, „Super Woman“ für jeden zu spielen…“

Auszug aus meinem Buch: „Sag JA zu Dir & hör endlich auf zu kämpfen!“- erhältlich auf Amazon:  Sag JA zu Dir & hör endlich auf zu kämpfen!

Viel Spass beim Lesen!

Love, Natascha

Sag JA zu Dir & hör endlich auf zu kämpfen!